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Max-Planck-Institut für Herz- und  Lungenforschung, Bad Nauheim                Kunstwettbewerb  2012  /  2. Rang

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“Werden und Vergehen”

Im Luftraum des Foyers schweben Partikel aus transparentem Kunststoff, die sich zu sammeln scheinen, um nach einer Art
Zellstruktur ein Rohr aufzubauen. Umgekehrt kann man sich auch vorstellen, dass ein schwebendes Rohr sich von einem
Ende her auflöst und seine Fragmente sich nach oben hin ausbreiten. Im Zusammenhang mit der Herz- und Lungenforschung
des Max-Planck-Instituts könnte die dargestellte Synthese aus sich sammelnden Partikeln als Wachstum, Regeneration und
Heilung gesehen werden, während die in der Gegenrichtung sichtbare Auflösung für Erkrankung und Tod steht.

Werden und Vergehen werden als sich gegenseitig bedingende, umkehrbare Vorgänge aufgefasst:
Werden ist nicht möglich ohne Vergehen.

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